Liebe Bürger,
der Bürgermeister verkündete, dass der Landrat eine Katzenschutzverordnung bekommt. Freigängerkatzen müssen registriert und kastriert werden. Start ist der 1.2.27. Er informierte, dass vor 4 Wochen 41 Ukrainer in den Asylcontainern eingezogen sind.
Am Ende der Ferien sind drei neue Trinkwasserbrunnen aufgestellt worden. Sie wurden mit 90 % gefördert.
Die Brandschutzertüchtigung usw. der Grundschule Höhenrain sind unter den Ferien im Wesentlichen vollzogen worden.
Der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet in Höhenrain ist rechtskräftig.
21 Gemeinden in Bayern bekommen Geld für den Gigabitausbau, darunter die Gemeinde Feldkirchen-W. mit über 100000 Euro.
Nach der Eröffnung folgte ein Bericht des Wassermeisters über die aktuelle Situation der Trinkwasserversorgung. Dies geschah auf Grund eines Antrages von Pro Bürger, da auf Grund der großen Hitze überall zu vernehmen war, dass die Trinkwasserschüttung zurück geht.
Auch in Feldkirchen-W. geht die Schüttung der fünf Quellen zurück, so dass der Tiefbrunnen Riedholz immer mehr heran gezogen werden muss. Die Niederschläge sind dabei in den letzten Jahren deutlich zurück gegangen und damit auch die Schüttung. Die Schüttung bezeichnete er für dieses Jahr als sehr schlecht.
Alle Quellen zusammen hatten im Durchschnitt der letzen Jahre 426.000 cbm. 2025 nur noch 378000 cbm. 2026 nur noch 148000 cbm bis zum 31.7.26. Der Wassermeister hat in 35 Jahren nicht so eine schlechte Schüttung in den Quellen gesehen. Für die gemeindliche Wasserversorgung mußten in 2024 10000 cbm, 2025 59000 cbm und bis jetzt schon über 100000 cbm! Auch beim Brunnen Riedholz sind die Grundwassermeßstellen rückläufig! GR Bergmüller fragte nach dem Widerspruchsrecht gegen die von der Oberen Naturschutzbehörde 2025 angeordnete Überlauf von 62000 cbm über die Kalkterrassen in Niederaltenburg. Hermann Weber erläuterte, dass es beim erneuten Bescheid auch eine Klagemöglichkeit gäbe. Der Notverbund funktioniert mit Kleinhöhenrain. Bürgermeister Zistl erläuterte, dass alleine Vagen 400000 cbm Wasserüberlauf hätte. Auch der Tiefbrunnen Percha/Öd sollte wieder reaktiviert werden.
Die Wasserbeschaffungsverbände Westerham, Feldolling und Höhenrain klagen auch über eine geringe Wasserschüttung. GR Zeddies beantragte, dass der GR einen dringenden Handlungsbedarf erkennt. Dies wurde mit 11 zu 9 befürwortet.
Folgend ging es um eine Pumptrackanlage in Feldolling. Dies ist eine Freizeitanlage für Skater, Rollschuhfahrer und Fahrräder. Die Gemeinde Bruckmühl, der RSV Götting und der TV Feldkirchen unterstützen die Anlage, die gut mit der Bahn erreichbar ist. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 318317,58 €. Das WWA Rosenheim stellt die Fläche kostenlos zur Verfügung. Dies wäre ein Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und sportbegeisterte Erwachsene. Zuschüsse gäbe es von Leader von etwa 90000€. Aus der Fraktionsinitiative des Landtages bekommt die Gemeinde 170000€. Für die beiden Gemeinden Bruckmühl-Feldkirchen-W verbleiben etwa 60000€ an Kosten zusammen. Diese werden hälftig geteilt.
Die Abstimmung erfolgte einstimmig.
Daraufhin erfolgte für die Anlage ein Beschluss über die Änderung des Flächennutzungsplanes. Der Beschluss erfolgte einstimmig.
Zum wichtigen Projekt Umbau und Erweiterung des Kindergartens Höhenrain wurden die von Gemeinderat Messerer gestellten Fragen beantwortet. Für das Projekt ist mit Förderungen von etwa 2,7 Millionen Euro zu erwarten.
Bauliche Einsparungen am Raumprogrammsind kaum nennenswert möglich im Vergleich zur Bausumme. Die Sanierung des Hallenbodens muss erfolgen.
Die Betriebserlaubnis ist aktuell nicht gefährdet. Die Nutzung des Pfarrraumes ist auch weiterhin möglich. Die Finanzierung ist nur mehr über Kredite möglich. GR Bergmüller regte an, die schon lange vorgesehenen Baugebiete voran zu bringen, um auch die Infrastruktur zu refinanzieren. Die nutzbare Kindergartenkapazität ist vollständig ausgelastet. Die Gemeindeverwaltung schlug zwei Möglichkeiten vor. Entweder wie geplant weiter machen oder Aussetzen und über Alternativlösungen nachdenken. Die Gesamtkosten liegen bei etwa 7,9 Millionen Euro. Stefan Messerer und Franz Bergmüller wollen das Projekt für die Kinderbetreuung für die Zukunft wie auch GR Schaberl Vinzenz ohne Verzögerung voran treiben mit Projektausschuss. Beide sprachen auch die Gegenfinanzierung mit der Erschließung des Baugebietes Moar-Anger. GR Hebensteiner regte als Baufachmann den Gebäudetyp E mit vereinfachten Bedingungen an und eine funktionale Ausschreibung an einen Generalunternehmer.
Franz Bergmüller beantragte, dass die Verwaltung in zwei Monaten eine Generalunternehmervergabe prüfen soll. Mit 14 zu 6 Stimmen wurde dies befürwortet.
Nach langwierigen Verhandlungen mit dem Landratsamt verlangt das Landratsamt einen neuen Haushalt 26, was im Juli mit einem Nachtragshaushalt schon einmal vorgestellt worden ist. Beide Satzungen wurden in der Notsituation der Finanzen einstimmig gebilligt.
Der Bauamtsleiter stellte die Nachverdichtungspotenziale für den Ortsteil Feldkirchen vor. Die Verwaltung schreibt die Bürger an, in die Gemeinde zur Bauberatung in die Verwaltung zu kommen. Der Gemeinderat befürwortet einstimmig diese Vorgehensweise.
Folgend wurde das Ergebnis der Prüfung zur Errichtung einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage (Blitzersäule) im Innerortsbereich von Feldkirchen vorgestellt. Die bisherigen mobilen Messstellen ergaben mit einer Hochrechnung keine Rentabilität der Anlage!
Die Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nicht in dem Maße vorhanden, wie man angenommen hatte.
Der Gemeinderat lehnte mit 20 zu 0 Stimmen die stationäre Blitzeranlage ab.
Als letzter Tagesordnungspunkt stand das Einbringen von Eigenkapital in das Kommunalwerk Feldkirchen-Westerham an. Das Kommunalwerk nimmt die Abwärme von Mativ ab und verteilt diese an zwei Firmen in Westerham als erste Entwicklung. Später sollen immer mehr Häuser und Firmen an dieses Fernwärmenetz angeschlossen werden. Nach aktueller Wirtschaftlichkeitsberechnung ergibt sich ein Eigenkapitalbedarf in Höhe von 545652,20 €, sowie für die Feldkirchen-Westerham Wärmeversorgungs GmbH & Co. KG in Höhe von 622.373 €. Der Gemeinderat bestätigte die Eigenkapitalzahlungen in Höhe von 330.000 € für die allgemeine Rücklage. Der Gemeinderat gibt weitere Eigenkapitalzahlungen in Höhe von 101000€ für das Kommunalwerk an die allgemeine Rücklage frei. Die Beschlüsse wurden mit 18 zu 2 Stimmen gebilligt.